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Kaltasphalt – Informationen vom Experten für Straßensanierungen

Viele Anwender suchen nach Kaltasphalt, wenn Sie Straßenschäden schnell und einfach beheben möchten. Doch was steckt eigentlich genau hinter diesem Material? Wie wird es eingesetzt und gibt es bessere Alternativen für eine wirklich dauerhafte Straßensanierung? Hier erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Thema – direkt von INSTAMAK, Ihrem Experten für hochwertige Asphaltlösungen mit mehr als 30 Jahren Erfahrung.

Tipp vorab: Wer nach Kaltasphalt sucht, meint häufig ein Produkt, das dauerhaft halten soll. In diesem Fall ist ein hochwertiger Reparaturasphalt die bessere Wahl.

Kaltasphalt = loses Kaltmischgut – eine Definition

Der Begriff Kaltasphalt / Kalt-Asphalt wird im allgemeinen Sprachgebrauch für alle sogenannten kalt verarbeitbaren Asphaltprodukte verwendet. Entstanden ist diese Produktgruppe, wie auch unter dem Schlagwort Kaltmischgut beschrieben, in den 1950er Jahren. Durch spezielle Zusatzstoffe wurde es ab 1950 möglich, Asphalt auch in kaltem Zustand einzubauen. Daher stammt der Name.
Seither gibt es bei fast jedem Asphaltmischwerk lose Ware als Kaltasphalt oder Wintermischung. Hierzu verwendet man auch heute noch Fluxöle. Diese Öle müssen zur Erhärtung trocknen und werden bei Erwärmung wieder flüssig. Daher fahren sich diese Flickstellen im Frühjahr und Sommer wieder heraus oder halten nur kurze Zeit (wir sprechen somit von temporären Reparaturen).

Anwendungsgebiete für Kaltasphalt: Einsatzmöglichkeiten und Grenzen

Herkömmlicher Kaltasphalt kann auf Einfahrten oder wenig befahrenen Nebenstraßen verwendet werden. Für hohe Verkehrsbelastungen oder nasse Bedingungen ist das Material allerdings ungeeignet, da die Dauerhaftigkeit begrenzt ist. In der Norm DIN 1995-4 heißt es eindeutig: Kaltbitumen (das Bindemittel im Asphalt) ist insbesondere zur Herstellung von Mischgut für den sofortigen Einbau oder für die kurzfristige Lagerung bestimmt.

Insgesamt ist die spezielle Asphaltart zwar für kurzzeitige Straßenreparaturen (temporär) geeignet, eine nachhaltige und langlebige Reparatur ist mit dem klassischen Asphaltprodukt aber nicht möglich.

So stößt das Kaltgemisch schnell an seine Grenzen: Bei Regen und in stehendem Wasser können Kaltasphalte nicht angewandt werden, da die Öle ausgewaschen werden und das Mischgut zerfällt. Fluxbitumen darf auch bis zu 30 % Wasser und Öl beinhalten. Daher können diese Produkte bei Frost nur eingeschränkt verarbeitet werden. Aber auch entsprechende Gewichtsverluste haben dann Nachsackungen zur Folge.

 

Die Nachteile von Kaltasphalt im Überblick:

  • Nicht geeignet für langfristige, wetterfeste Reparaturen
  • Empfindlich gegen Wasser, Regen und Frost
  • Geringere Haftung und kürzere Lebensdauer als bei stärker modifizierten Mischungen

Unsere Firma

Markenprodukte für hochwertige, umweltgerechte und dauerhafte Straßenreparaturen.
Wir sind ein qualitätsbewusstes und innovatives Familienunternehmen. Ausgehend von unserer Produktionsstätte in Mecklenburg-Vorpommern vertreiben wir unsere Markenprodukte europaweit.

Die INSTAMAK GmbH mit Sitz in Selmsdorf nahe Lübeck wurde 1994 gegründet. Gegenstand des mittelständischen Familienunternehmens sind die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von hochwertigen und umweltgerechten Spezialprodukten für den Straßenbau. Was bereits 1993 auf einem kleinen Bauernhof in Schleswig-Holstein begann, ist heute ein am europäischen Markt etabliertes Unternehmen mit ökologischem und sozialem Verantwortungsbewusstsein.

Hochwertige Alternativen zum klassischen Kaltasphalt

Zunehmend finden sich im deutschsprachigen Raum allerdings auch hochwertige „Kaltmischgüter“, welche auf polymermodifiziertes Bitumen oder auch Straßenbaunormbitumen unter der Zugabe von Additiven zurückgreifen. Diese modernen Verfahren ermöglichen eine Erhöhung der Lagerfähigkeit. Mittlerweile ist es möglich mit einem „echten“ Reparaturasphalt dauerhafte Reparaturen zu gewährleisten. Wir sprechen somit von „permanenten“ Reparaturen, die auch starken Verkehrsbelastungen oder wechselnden Witterungsbedingungen standhalten.

Anerkannte Zertifizierungsstellen bestätigen zudem die Einbaufähigkeit von ausgesuchten „Kaltasphalten“ bei Frost bis -20 °C. Hier zeigen sich die großen Vorteile von kalt verarbeitbaren Reparaturprodukten im Gegensatz zu Heißmischgütern (oder Gussasphalt).

Heißmischgüter sind bei Temperaturen ab dem Gefrierpunkt nicht mehr einsetzbar. Kalt verarbeitbare Reparaturasphalte gewährleisten durch ihre Wetterbeständigkeit eine dauerhafte und nachhaltige („permanente“) Reparatur von Schadstellen.

Vorteile moderner Kalt verarbeitbare Reparaturasphalte für beständige Reparaturen:

  • Ganzjährig einsetzbar, auch bei Kälte und Nässe
  • In der Regel dauerhafte Verbindung mit dem Untergrund
  • Halten auch hohen Verkehrsbelastungen stand
  • Genauso einfach verarbeitbar wie klassisches Kaltmischgut

Warum sich der Umstieg von Kaltasphalt auf moderne Asphaltlösungen lohnt

Zusammengefasst ist herkömmlicher Kaltasphalt eine einfache und oft kostengünstige Lösung für kurzfristige Ausbesserungen, bietet aber keine dauerhafte Stabilität. Für beständige Ergebnisse, die den heutigen Anforderungen im Straßenbau gerecht werden, empfiehlt sich der Einsatz moderner, modifizierter Asphaltkaltmischungen. Bei INSTAMAK erhalten Sie hochwertige Asphaltmischungen, die „echte“, langlebige Reparaturen ermöglichen.  

Beratung zu modernen Asphaltlösungen

Wir beraten Sie gerne ausführlich und helfen Ihnen dabei, das beste Produkt für Ihren Einsatzbereich zu finden.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Kaltasphalt?

Kaltasphalt ist ein kalt verarbeitbares Asphaltmischgut, das eingebaut wird, ohne erhitzt zu werden. Es eignet sich für schnelle, kurzweilige Ausbesserungen kleiner Schadstellen auf Straßen.

Vorteile:

  • einfache Verarbeitung
  • kurze Sperrzeiten
  • oft sofort befahrbar

Grenzen:

  • geringe Beständigkeit
  • empfindlich gegen Nässe, Frost und hohe Lasten

Für langfristig belastbare Reparaturen empfehlen sich moderne, polymermodifizierte Reparaturmischungen oder Heißasphalt, je nach Schadensbild.

Wie lange hält Kaltasphalt?

Die Lebensdauer von Kaltasphalt (klassische Variante) hängt stark von dem jeweiligen Untergrund, der Witterung, dem Verkehrsaufkommen und der Einbauqualität ab. Bei leichten Belastungen und gut vorbereiteter, trockener Fläche hält eine Reparatur oft einige Monate; bei Nässe, Frost-Tau-Wechseln oder schweren Lasten deutlich kürzer. Dauerhafte Lösungen sind nicht möglich.

Was kostet Kaltasphalt?

Kaltasphalt wirkt im Stückpreis attraktiv, verursacht aber wegen der kurzen Standzeit häufig Nacharbeiten. Das treibt die Lebenszykluskosten hoch. Es handelt sich um ein Billigprodukt, das lediglich eine temporäre Lösung bietet. Miteinberechnet werden müssen unter anderem auch erneute Sperrungen und Personaleinsätze. Zudem sollten Kaltasphalte nur sehr kurz gelagert werden und möglichst schnell eingebaut werden.

Welche Alternativen gibt es zu Kaltasphalt?

Wer nach einer geeigneten Alternative sucht, sollte sich für einen hochwertigen Reparaturasphalt entscheiden. Dieser ist wetterunabhängig einbaubar, hält deutlich länger und reduziert Folgekosten. Somit ist er letztlich wirtschaftlicher, obwohl der Einkaufspreis meist höher ist. Die bessere Dauerhaftigkeit und Belastbarkeit gegenüber einfachen Kaltasphalt stellt einen entscheidenden Vorteil dar.

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